Zur rhythmischen Behandlung von Wasser

Rhythmisieren verändert unser Verständnis für Wasser und fürs Klima. Es macht möglich, dass wir uns dem Wasser auf neue, einfühlsame Weise nähern und uns leichter ein Wissen über Wasser und seine Fließeigenschaften aneignen. Hierzu eignen sich die öffentlichen Workshops im Frühling 2023 und/oder ein Besuch im Herrischrieder Strömungsinstitut. Mit diesem Verständnis wird es möglich, zu sagen, wie das Wasser die Lebenskräfte des Frühlings oder die Formkräfte des Herbstes aufnimmt und sie demjenigen zur Verfügung stellt, der es trinkt oder auf andere Weise verwendet.

Wasser reagiert aktiv auf jeden Impuls, den wir in das Wasser geben
Das Rhythmisieren

steht in Einklang mit dem dritten Klima-Forum in Bochum. Aus dem Bericht im September 22 über das Forum ein Zitat von Monika Elbert: „Über Klima zu sprechen, als lägen die Lösungen vor allem im „Außen“, in Technologien und politischen Zielen oder in noch mehr Vertrauen in die Wissenschaft, reicht nicht aus. Als könne man die Verantwortung dorthin delegieren, obwohl sie doch auch bei jedem Einzelnen ansetzt.“ Diesen Appell an das „Ich“ bringen wir mit „rhythmischer Behandlung von Wasser“ kraftvoll auf den Weg.

Wandel der Beziehung

Das Rhythmisieren von Wasser steigert unser Bewusstsein für Wasser, fördert unser Verhältnis zum Wasserkörper der Erde und zum Klima. Rhythmisieren basiert auf der seelischen und physischen Aktivität des Anwenders. Die Wirkung auf das Wasser entfaltet sich durch Bewegung, Rhythmus und Form.

Frühling und Herbst

Rhythmisieren macht das Wasser lebendiger im Frühjahr und im Herbst formkräftiger. Durch gezielte Kreisbewegungen (Rhythmusformen) verstärken sich die Kräfte, die aus dem Umkreis der Erde jahreszeitlich auf die Natur einwirken. Beim Trinken wechseln diese Kräfte vom Wasser in den Menschen. Dazu zwei Anwendungsbeispiele: Ein Zuviel an Lebenskräften beim Menschen im Frühjahr kann durch die Kräfte des Herbstwassers ausgeglichen werden. Wendet sich der Mensch im Frühling zu sehr dem Formgeschehen des Herbstes zu, hilft ihm die befreiende Kraft der Frühlingsrhythmen.